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"Die Halbwertszeit von Wissen in der IT liegt bei maximal einem Jahr": Interview mit René Heinz, Director of Information Technology

Blog-Eintrag   •   Sep 20, 2018 13:27 CEST

Ob "Industrie 4.0" oder"Internet of Things": Die Arbeitswelt erlebt im Zuge der Digitalisierung einen rasanten Wandel. Unternehmen, die dabei die Entwicklungen von morgen verschlafen, werden künftig keine Rolle mehr am Markt spielen.

René Heinz (Director of Information Technology) erläutert, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Arbeit bei STEINEL hat und welche Kernkompetenzen IT-Bewerber aus seiner Sicht mitbringen sollten.     

Interview von Eduard Mesares

Mit welchen Trends und Herausforderungen beschäftigen Sie sich gerade?

Die allgegenwärtigen Schlagwörter „Digitalisierung“, „Automatisierung“, „Industrie 4.0“, „IT der Zukunft“ usw. finden bei uns einen sehr starken Niederschlag in der gegenwärtigen Arbeit. Der Schwerpunkt der aktuellen Arbeit liegt dabei in der Unterstützung des Aufbaus eCommerce mit den neuen Shopseiten sowie dem Aufbau von standortübergreifenden Kommunikationslösungen zur engen Zusammenarbeit aller Mitarbeiter. In die Zukunft gerichtet beschäftigen wir uns sehr stark mit Strategien für einen Systemwechsel auf SAP HANA, möglichen Cloudlösungen und Fragen der Automatisierung, um uns den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.

Stichwort virtuelle Produktentwicklung im PIM: Wie genau lief das Projekt ab und welcher Mehrwert ergibt sich für STEINEL?

Ziel war es, die Basis für eine konsequente Digitalisierung mit Hilfe von Prozessänderungen und systemischen Lösungen zu legen. Im gesamten Projektverlauf wurde dieses Ziel von allen externen Partnern und dem internen Projektteam erfolgreich verfolgt. Aktuell können wir auf eine zentrale und medienneutrale Datenbasis zugreifen, damit die Produktinformationen zielgerichtet in alle Kanäle ausgeleitet werden können. Angrenzende Prozesse wurden in diesem Zuge optimiert und digitalisiert. Ein wichtiger Schritt zur voranschreitenden Digitalisierung ist damit bei STEINEL vollzogen!

Was müssen IT-Bewerber für STEINEL mitbringen und welche Entwicklungschancen bieten sich?

Der technologische, kulturelle und wirtschaftliche Wandel mit all den oben angesprochenen Schwerpunkten fordert natürlich auch die Mitarbeiter der IT in besonderem Maße. Die tägliche Konfrontation mit sich immer schneller wandelnden Einflüssen von außen fordern in hohem Maße Flexibilität, Belastbarkeit und teamorientiertes Arbeiten. Die Halbwertszeit von Wissen in der IT liegt geschätzt bei mittlerweile maximal einem Jahr. Das bedeutet ständiges Lernen auf hohem Niveau und die Bereitschaft, Fach- und Methodenwissen immer auf dem neuesten Stand zu halten. Sozialkompetenz ist für den täglichen Umgang mit den Kollegen der anderen Fachbereiche unabdingbare Voraussetzung. Das ist mehr als nur ein „Job“ und darin liegt natürlich auch immer die Chance der eigenen persönlichen Weiterentwicklung.

Herr Heinz, vielen Dank für das Gespräch!

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